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Die Störche

Störche am Affenberg

Storch mit Jungtier
    Adebar, der Klapperstorch, wer kennt ihn nicht, wer liebt ihn nicht? Bringt er nun wirklich die Kinder?

Am Affenberg jedenfalls legen die Störche in bis zu zwölf Horsten Eier und ziehen Ihre eigenen Kinder auf. Über einem Horst ist eine Videokamera installiert. So kann man am Monitor im Souvenirladen den Störchen direkt in die Kinderstube schauen.

Alle Störche am Affenberg sind natürlich frei fliegend. Im Juli und August, nachdem die Jungen vom Horst ausgeflogen sind, kann der Besucher bis zu sechzig Störche majestätisch am Himmel Kreisen sehen.

Von Mai bis September werden die Störche zweimal, März/April sowie Oktober/November einmal am Tag gefüttert. Zu jeder Fütterung gibt ein Mitarbeiter fachkundige Erläuterungen und beantwortet die Fragen der Besucher.

Info´s zu den Fütterungzeiten


Störche am Affenberg

Storch mit Jungtier

Storch mit Jungtier

Storch mit Jungtier

Storch mit Jungtier
    Weltrekordhalterin am Affenberg Salem

Maxi hält einen ganz besonderen Rekord: sie ist seit 1999 mit einem Sender ausgestattet und damit weltweit das Tier, das am längsten ununterbrochen Satellitendaten über ihren Aufenthaltsort liefert.
Ein Defekt machte nun eine bisher ebenfalls einzigartige Aktion notwendig. Mit viel Geduld hat das Storchenteam vom Affenberg die in einem benachbarten Ort brütende Maxi schonend eingefangen als deren Jungtiere flügge waren. In Zusammenarbeit mit den angereisten Experten des Naturhistorischen Museums in Fribourg in der Schweiz, die den Sender ursprünglich anbrachten, wurde das Gerät ausgetauscht. Der nur 30 g schwere und mit Solarenergie betriebene Peilsender ist mit Gurten auf dem Rücken der Störchin befestigt und beeinträchtigt das Tier nicht.

Nach den Erfolgen mit Maxi wurden in den vergangenen Jahren weitere 24 Störche mit Sendern ausgestattet. Übrig blieb nur Uli.

Ein besonderer Glücksfall für die Wissenschaftler ist, dass auch Uli seit Jahren den Affenberg als Sommerquartier gewählt hat. Das macht einen besonders engen Austausch der Storchenexperten möglich.

Ein Ziel der Wissenschaftler ist, die hohen Ausfälle von bis zu 90 % der Jungtiere auf ihrem ersten Zug in den Süden zu verringern und so die Storchenpopulation weiter zu stärken. Durch die Satellitenauswertungen konnte man schon einige Gefahrenquellen auf der Vogelzugroute der Störche belegen und Schutzmaßnahmen ergreifen.

Weitere informative und spannende Details zu den Adebaren gibt es während der täglich stattfindenden Storchenfütterung/en.

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